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Xstrata/Zwei Tote bei Protesten gegen Bergbauunternehmen in Peru (AF) (29.05.2012 / 15:04:37)

(Neu ist der letzte Abschnitt mit der Reaktion von Xstrata)

Lima (awp/sda/afp) - Bei Protesten gegen das Schweizer Bergbauunternehmen Xstrata in Peru sind zwei Menschen getötet und etwa 50 weitere verletzt worden. Hunderte Demonstranten, darunter streikende Kumpel und Dorfbewohner, blockierten am Montag in der Provinz Espinar in der südlichen Region Cusco die Strassen mit Baumstämmen und Steinen.

Das sagte Behördenvertreter. Dabei kam es zu gewaltsamen Zusammenstössen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte. Staatsanwalt Hector Herrera sagte, acht Verletzte würden in einem Spital von Espinar behandelt. Die Regierung von Cusco verhängte den Ausnahmezustand.

Die Demonstranten werfen dem in Zug domizilierten Unternehmen vor, es verschmutze die Flüsse Salado und Canipia. Sie fordern Umweltstudien und verweisen auf den Tod vieler Tiere.

Zudem wollen sie, dass der Konzern seine Investitionen in die Entwicklung der örtlichen Wirtschaft von derzeit drei auf 30 Prozent seiner Gewinne erhöht. Es war der achte Tag von Protesten, bei denen zahlreiche Polizisten und Demonstranten verletzt wurden.

Xstrata wies am Dientag in einer Stellungnahme die erhobenen Vorwürfe zurück. Das Unternehmen halte sich an die gesetzlichen Vorgaben. Dies sei auch bei mehreren Kontrollen bestätigt worden, hiess es in dem Communiqué. Der Konzern erklärte sich aber angesichts der Befürchtungen in der peruanischen Bevölkerung zu ergänzenden Untersuchungen bereit.

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG
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