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AKTIEN FRANKFURT/Ausblick: Leichter erwartet - Sorgen um China und Griechenland (25.05.2012 / 08:16:41)

FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag etwas leichter in den Handel starten. Sorgen um das Wachstum in China und die anhaltende Unsicherheit um Griechenland lasteten am Morgen auf den Märkten, sagte Stratege Stan Shamu von IG Markets. Der X-Dax als vorbörslicher Indikator für den Leitindex deutete gegen 8.10 Uhr auf ein Minus von 0,43 Prozent hin. Im Laufe der von Schwankungen geprägten Woche hat der Leitindex bislang ein kleines Plus von 0,70 Prozent erzielt.

Börsianer verwiesen auf die Meldung, dass die grössten Kreditinstitute Chinas wegen der konjunkturell bedingt zurückgehenden Darlehensnachfrage wohl erstmals seit sieben Jahren ihre Kreditvergabeziele nicht erreichen werden. Zudem dürften Berichte über die teuren Hilfsmassnahmen für Bankia in Spanien belasten. Die Vorgabe ist aufgrund der Nachrichten aus China nicht eindeutig: In Asien dominierten die roten Vorzeichen, wohingegen der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial über Nacht knapp im Plus lag. Im Verlauf könnten Daten zum Verbrauchervertrauen aus Frankreich und den USA nochmal Bewegung vor dem langen Pfingstwochenende bringen.

SIEMENS NACH STUDIE VORBÖRSLICH GEFRAGT

Zu den wenigen vorbörslichen Gewinnern im Dax zählten nach einer Analystenstudie die Aktien von Siemens . Eine Kaufempfehlung der Deutsche Bank verhalf den Papieren des Elektrokonzerns um 0,82 Prozent nach oben. Zugleich hoben die Experten das Kursziel von 80,00 auf 85,00 Euro an. Expertenstimmen verhalfen auch den Papieren von Leoni und Rational aus dem MDax moderat ins Plus. HSBC hatte diese jeweils von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft.

Im MDax legten die Aktien der SGL Group rund ein Prozent zu. Ein Händler verwies auf eine Mitteilung des Kohlenstoffspezialisten vom Vortag, wonach die französische Grossbank Societe Generale jüngst Anteile erworben und am 11. Mai einen Stimmrechtsanteil von 5,27 Prozent an der SGL Group gehalten hat. Der Börsenbrief "Platow Brief" äusserte daraufhin die Vermutung, dass der Volkswagen-Konzern hinter dem Schritt stecken könnte und dessen Anteil damit auf über 13 Prozent steigen würde. "Das heizt die Spekulation wieder an, dass der Autobauer seinen Anteil an SGL weiter steigern will", so der Händler.

TELEKOM ZAHLT DIVIDENDE

Ansonsten standen vorbörslich einige Werte im vorbörslichen Geschäft nur optisch wegen der Dividendenzahlung im Minus. Die für ihre hohe Dividendenrendite berühmte Deutsche Telekom schüttet 0,70 Euro je Aktie an seine Anteilseigner aus. Aus der zweiten Reihe gibt es Auszahlungen von Solarworld und Salzgitter ./tih/rum

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG
Copyright © SIX Financial Information AG. Die Daten sind je nach Börse unterschiedlich verzögert, jedoch mindestens 15 Minuten. Disclaimer